Der Angelprofessor

Der Angelprofessor

Manch akademisch qualifizierter Menschen könnte die Bezeichnung des „Angelprofessors“ als Diffamierung auffassen – nicht so Robert Arlinghaus, der inklusive Fisch-Poser-Foto im Spiegel Online-Interview freundlicherweise noch einmal die gängigen Platitüden zum Thema Schmerzempfindungen bei Fischen aufwärmt. Man beachte die sorgsame Verwendung des Advers „vermutlich“ an systematischen Gelenkstellen seiner Argumentation. Bleibt dennoch zu hoffen, dass er Recht behält mit der Annahme, dass Fische in der Tat nicht jene mentalen Schmerzen nachvollziehen können, die mich während der Lektüre dieses Interviews plagten…

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3 Kommentare zu “Der Angelprofessor

  1. Hallo Philosophen. Könnt ihr ein Buch empfehlen, bei dem die Tierethik zu Fischen beleuchtet wird?

    Seine Aussage(Robert Arlinghaus): Fische lernen aus Schmerzen, kann ich so aus Erfahrung nicht bestätigen. Daher, die Eingrenzung sollte schon auf die Fischart erfolgen und nicht auf alle Fische, allgemein gesprochen.

    Mmn schützen wir die Tiere nur, weil wir es uns erlauben können und nicht weil wir es für richtig/wichtig halten. Unsere Entscheidung fällen wir aus unserer Lage/Lebensstandard/Wohlstand heraus und sprechen den Tieren das gleiche Recht zu.

    Ändert man nur den Wohlstand, und jeder hartnäckiger Tierschützer ändert schlagartig die Meinung. Dann spielt nur die eigene Würde eine Rolle und der Kampf ums Überleben setzt ein. Geistig sind wir noch lange nicht auf dem Level, sonst wären unsere ethische, soziale und gesellschaftspolitische Fragen/Antworten ziemlich einheitlich. Siehe unsere Fleischtheke im Vergleich zu Tierhaltung in Drittländern(1:1 der Konsum).

    Ich denke bei der Tierethik sollten wir uns auf Tiere konzentrieren, die jetzt unter uns als Einheit mit uns leben. Danach kann weiter gedacht werden..

    @Denker
    Du nimmst eine Bewertung nach Status vor und gleitest mit deinen Gefühlen durch die Landschaft der Ethik. Nur weil er selber Angler ist, nimmst du dir das Recht seine Aussage zu hinterfragen/zu negieren? Bei einem Dr. Phil. hättest du wahrscheinlich gesagt – ihm reichen einfach die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht aus, um solch eine Frage nach wiss. Standpunkt zu untersuchen.

  2. Herr Arlinghaus ist ein schlichter Angler, der sein Hobby zum Beruf machen konnte, schön für Ihn! Er ist kein ernstzunehmender Wissenschaftler, lediglich ein „Ingenieur“! Ihm fehlt die Reife zur philosophischen Sicht.
    Allerdings ist selten auch der ein Philosoph, der sich selber so nennt, auch nicht unbedingt, derjenige, welcher seine Seite „Tierphilosophie“ nennt!

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