Tierische Kognition: Vögel stimmen Alarmruf auf Risikolage ab

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Heute berichten die britischen Forscher Tonya Haff und Robert Magrath in den Biology Letters vom erstaunlichen Verhalten von Vogeleltern: Diese zeigten ein Verhalten, das bislang nur bei höheren Primaten ausgemacht werden konnte. Weiterlesen

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Depressive Zebrafische: Mentale Zustände bei Fischen & moralische Zustände beim Menschen

Seit einiger Zeit bereits treten Fische vermehrt als Wissensfiguren in den tierphilosophischen und tierethischen Diskursen (und in eher unangenehm-aufdringlicher Form in den pseudo-privaten Angelfotos eines verzweifelt um Testosteron-Nachweise ringenden Wladimir Putins) auf. Ungewöhnlich ist ersteres insofern, als Fischen bislang noch kein derart exklusiver Zugang zur Sphäre „klassischer“ Tiertypologien vergönnt war, wie er etwa Hunden, Katzen, Primaten oder Schweinen als den üblichen Referenz-Tieren in tierphilosophischen Debatten zukommt. Weiterlesen

PNAS/Animal communication: Delfine verwenden akkustische Namensignaturen

Die Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von Forschungen zur tierlichen Kommunikation bei Delfinen. Die US-amerikanischen Forscher S. King und V. Janik konnten zeigen, dass spezifische Signallaute von Delfinen konsistent mit den Tierindividuen verbunden wurden und dementsprechend deren Namens-Pendant darstellten.

Sie belegen damit die bereits häufiger geäußerte Annahme, dass insbesondere Delfine Bewusstsein hinsichtlich ihrer selbst, aber auch ihrer Artgenoss/inn/en besitzen und akkustisch zum Ausdruck bringen können. Dies spricht sowohl für die Ausweitung der Individualitätszuschreibung auch auf Tiere, als auch für eine dringend notwendige Neubewertung der Diskussion um tierische Sprachformen.